Am 29. Juli 2012 übernahmen wir den Schäferhund mix Rüden Rico. Das Rudel besteht nun wieder aus 6 Hunden. Die maximale Anzahl die wir uns gesetzt haben.
Ein zwei Jahre alter, kräftiger & temperamentvoller, Rüde der äußerlich unserer Lady gleicht. Ein  überaus freundlicher Hund.  Seine ersten Jahre war er ein klassischer Kettenhund der zuletzt von Tierschützern Nahrung und Wasser erhielt. Trotz seiner misslichen Lage hat er seinen lieben Charakter behalten.
Das Menschen immer noch Hunde an die Kette oder in den Zwinger sperren erachten wir als Armutszeugnis. Noch in heutiger Zeit wird der Hund mehr als oft nicht als Lebewesen betrachtet,  wie ein Gegenstand behandelt. Sorry. Menschen scheinen nur bedingt lernfähig zu sein. Nix mit wie bislang "Krone der Schöpfung",
eher eine Belastung der Schöpfung. Das klingt sicherlich nicht gerade menschenfreundlich. Nur. Soll man gutheißen was der Mensch für einen Blödsinn auf diesem Planeten fabriziert nur weil man selbst dieser Spezies angehört? Ich denke nicht.
 
Von irgendeiner Seite wird wohl noch einmal die Frage kommen: "Warum keinen Leonberger?" Warum schon wieder einen Mix?
Das ist relativ leicht zu beantworten. Es ist richtig. Wenn der Leonberger ausnehmend auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit gezüchtet würde, dürfte er problemlos ein zweistelliges Alter erreichen. Da jedoch viel zu oft auf den Ausstellungssieger gesetzt wird. Ob Hündin oder Rüde mehr nach Pokalen/Titel bewertet. Dazu noch der Hang Krankheiten/Todesursachen unter den Tisch zu kehren... macht es keinen Sinn. 
Andererseits von ihrer "Liebe" zum Leonberger (sorry) faseln... Was mich stutzig macht, denn diese Form der "Liebe" auf Kosten des Hundes ist nach meiner Ansicht pervers.
Da die durchschnittlichen Lebenserwartung bei 7,XX liegt, ist mir der Erwerb und die Haltung zu kostenintensiv. Durch den Kauf diese "Zucht" zum Leid der Hunde unterstützen?? Nein Danke!
Warum nun ein Mix? Richtig. Auch hier gilt. Es kommt auf die Elterntiere und deren Ahnen an. Sind diese im Leben gesund recht gute Voraussetzungen.
Ehrlich. Wenn mir ein Hund gefällt, egal wie er aussieht, ich/wir einen Platz zur Verfügung stellen können, handeln wir. Elementar wichtig die Gesundheit und ein gutes Wesen.
Ein junger Hund, 2 Jahre alt. Viel Temperament, ein sehr angenehmes Wesen.

Zusammen mit Sunny & Lady mit denen er vorzugsweise spielt.

Ein prächtiges Kerlchen. Trotz seiner vorherigen reinen Kettenhaltung hat er keinerlei psychische Schäden davon getragen. Mit anderen Hund kommt er gut aus.

Sein Sozialverhalten ist ohne Fehl und Tadel.

Den Namen Rico erhielt er in Andenken an Asko, 

Asko, bis das er vom Tierschutz übernommen wurde hieß Rico. Durch einen Zufall hatten wir zwischenzeitlich Kontakt zu den Ersthaltern und wissen wie er vorher und unter welchem Name lebte. Das der Rüde im Tierschutz landete ist dem zweiten Halter anzulasten. 

Erstere waren froh ihn hier noch einmal wieder zu sehen..

Wichtig!

Nein. Rico wird nicht nach Asko bemessen. Rico ist Rico = fertig.

 

 
Ja. Rico kommt via "Auslandstierschutz/Ungarn". Wir sagen uns das es schnurzpiepegal ist woher der Hund stammt. Zwei Voraussetzungen müssen erfüllt werden.
A. Soziale Verträglichkeit und B. Zu den Hunden die hier herumwuseln passen. Das nationale Denken = Nur aus Deutschen Tierheimen ist mir/uns fremd. Es wird mir dort desöfteren zuviel gejammert. Auch selbst verschuldet durch manche Vorgaben die suggerieren:
Jung, reich, von Zuhause aus. 24 Stunden rund um Service. Ach ja. Berufstätigkeit = schlecht. Selbst hingegen mehr als oft viel Emotionalität, viel zu oft zu wenig Wissen und, wie besagt, realitätsferne Vorgaben.
Manchmal kommt mir diese Klientel vor als wenn sie letztendlich gar nicht so großes Interesse hat die im Heim sitzenden Hunde zu vermitteln.
Nein. Das trifft nicht auf alle zu. Doch mehr als genug, die bedingt durch ihr Handeln, so manchem Hund eine Zukunft, ohne Gitter vor den Augen, "versauen."
 

 
Dezember 2012. Rico ist nun seit Monaten ein anerkanntes, integriertes, Rudelmitglied. Seine innere Ruhe zahlt sich gegenüber dem doch nicht so nervenfesten Roy aus. Seinem Alter entsprechend oft beim Spielen mit Lady und vor Allem Sunny zu sehen.
Roy versucht mitzuhalten, doch übertreibt es hin und wieder. Da Rico ein absolut einwandfreies Verhalten gegenüber seinen Artgenossen zeigt dürfte sein damaliges Leben an einer Kette nur bedingt zureffen.
Er muss vorab Kontakte zu Artgenossen gehabt haben. Wenn nicht hätte er Webfehler in seinem Sozialverhalten. Ich hatte schon einmal einen Kettenhund der auch vor dieser Zeit keinerlei Kontakte zu Seinesgleichen hatte.
Besagter Hund war immer irgendwie der Meinung kein Hund zu sein. Er beobachtete, fand andere Hunde merkwürdig. Erst nach Monaten begann er mit diesen, für ihn eigenartigen. Vierbeinern zu spielen.
Was soll's. So wie es ist war es leichter. 

 

Rico. Ein richtig lieber Schäferhundmix.

 

Bin bei Allem immer dabei.

Siesta mit Roy, Sunny & Lady.

Ja. Mit dem "Schwarzen" komme ich klar.

Wie schon geschrieben. Es ist für uns völlig egal woher ein Hund kommt. Nicht egal sind uns so genannte Tierschützer deren im Grunde einziges Interesse darin besteht persönliche Defizite auszugleichen. Die auch versucht sind, wenn eine Vermittlung, aus welchen Gründen auch immer richtig schön daneben geht, erst einmal den neuen Eigentümer versuchen zu diskreditieren.
Ganz schön unterirdisch und (gelinde gesagt) doof. Man wundere sich deshalb nicht das hier nun die kleine Gruppierung, über die wir auch Rico erwarben, nicht namentlich benannt ist. Wir wollen niemandem zumuten in eine, obig beschriebene, Stolperfalle zu geraten. Wir sind zwar nicht betroffen, doch haben Kontakt zu einer Betroffenen.
Mein Gott. Man glaubt gar nicht wie viele "Komiker" im Tierschutz ihr Unwesen treiben. Und natürlich werden wir in Zukunft keinen weiteren Hund aus einem solchen Umfeld erwerben. Traurig und schade für evtl. in Zukunft zum Rudel passende "Kandidaten".
Rico ist es natürlich völlig egal. Er genieß sein komfortables Leben.

"Ich denke, ich hab es nicht schlecht getroffen!"

Roy mit Gianna, Sina, Sunny, Lady & Roy

Auch mal einträchtig mit Sunny

oder mit Roy

 
Rico genießt sein neues Leben. Wobei er manchmal irgend einen Gedanken daran verschwendet das dies nicht für immer sei. Wird es dunkel ist er immer darauf bedacht das wir mitgehen. Immer darauf achtend bloß wieder ins Haus kommen zu dürfen.
Er scheint irgendwie erleichtert wenn er, und derer die hier einen Platz gefunden haben, es sich auf dem Sofa gemütlich machen darf. Entweder auf dem "Großen" oder zu zweit auf der kleinen Variante.
Wie man sieht. Ohne Stress, friedlich und ruhig. Rico kann seine Befürchtungen begraben. Hier wird kein Hund an eine Kette "befestigt" oder in irgendeinem  Zwinger eingekerkert. Das Schicksal unzähliger Hunde. Leider immer noch erlaubt.
 

2013...."und schon wieder langsam zum Ende September..."

Und schon wieder ein zu Ende gehendes Jahr. Rico, in den ersten Monaten zu der Zeit ruhiges Kerlchen, hat seine Stimme "wieder gefunden". Geht es um das Futter, das Leckerchen, der Gang nicht nur in den "inneren Auslauf" ist er gerne bereit seine Freude lautstark kundzutun.

Seine Bindung, das will schon was heißen, ist noch intensiver geworden. Fröhlich, offen, selbstbewusst. Vom Wesen her ein sehr lieber Hund. Ergo das was wir uns bei unseren Hunden wünschen. Wir brauchen nun mal keinen Hund der fortlaufend die Zähne fletscht. Reicht ja wenn Herrchen seine dritten Zähne zeigt.  Einzig "negativ". Der Kerl wird ziemlich "handgreiflich" damit sein Zweibeiner endlich mal aus dem Bett fällt. So heißt es auch am Wochenende das er gerne bereit ist um spätestens 6 aktiv zu werden. 

OK. Rico hat zugenommen. In all den Jahren habe ich es nie geschafft aus unsere Hunden 
hungererleidende Fotomodelle zu basteln. Rippen zählen liegt mir nicht, wird mir nie liegen. 
Solcherlei gerne auch mal im Tierschutz favorisiert wird.
Rico meint: "Mir doch egal:"

Wenn er nicht gerade mit Sunny & Co durch die Gegend saust liegt er zufrieden auf der Wiese und schaut sich das allgemeine Treiben an.

 

Einerseits in sich ruhend.

Andererseits hell wach,

In Rico steckt noch viel "Schäferhundblut". Daraus wohl resultierend ein hohes Maß an Bindung. Ok. Gerne auch bereit das lautstark zu untermalen. Stellt man ihn neben Roy ruht er weit mehr in sich. Kaum älter als unser "schwarzer Teufel"
zeigt er sich ausgereifter, sich seiner bewusst.  Er benötigt keine Energie um dies seinem Umfeld zu veranschaulichen. Es reicht ein Blick. Man spürt das man ihm ohne Einschränkung vertrauen kann. In der wahrscheinlich Hoffnung das man versteht, nicht zweifelt.
Wie schon an anderer Stelle mehr als oft "durchgekaut" sehen wir unsere Hunde als gleichwertige Lebewesen. Sie mögen ihre Umwelt, bedingt durch die Fähigkeiten ihrer Sinne, anders wahr nehmen. Bezüglich ihrem Sozialverhalten so manches anders interpretieren. Zwangsläufig da sie nun einmal keine Affen sind.
Ok. Sie "sprechen" nicht. Was auch kein Manko ist da es andere Formen der Kommunikation gibt. 
Sie leben nach den Richtlinien ihrer Art. Was sie nicht davon abhält uns dabei mithinzubeziehen bzw. uns als gleichwertig betrachten. Drollig nur das sie dabei unser Verhalten besser "decodieren" können als umgekehrt. 
Ehrlich gesagt uns dazu auch noch einfacher manipulieren können als wie umgekehrt. "Peinlich", nur halt die Realität. 
Egal. Das Zusammenleben funktioniert. Mit Rico ohnehin ohne einen Hauch Kritik.

Bei Rico ist eher das Gegenteil der Fall. Sehr anhänglich, immer sofort zur Stelle. Dazu seine Unbekümmertheit, seine tagtägliche Freude. Ein toller Hund!

 

Mai 2014

Ein bisserl geschummelt. Wir schreiben den 30.April. Rico ist und bleibt Rico. Er "redet" mittlerweile gern und ist halt so wie er ist. Umwerfend freundlich. Ein Hund dem man blind vertrauen kann. Ein Hund der sich furchtbar freuen kann und der jedem Handtuch das er klaut ins Nirwarna befördert. Innerhalb des Rudels eine führende Persönlichkeit ist da er in sich ruht und alle Regeln des Sozialverhaltens in - und auswendig kennt. Egal ob bei Mensch oder Hund. Er macht da, wie alle anderen auch, keinen Unterschied. Sozusagen artübergreifend. Yes. Ein Hund kann das ohne große Anstrengungen. Bis auf seine Handtuchvernichtungsaktionen gibt es kaum was was an diesem Hund zu tadeln wäre. Wenn überhaupt. Wir sind demgemäß natürlich sehr stolz auf ihn. 

Er hat seine "Fans" die gerne artikulieren:"Den würden wir auch gern mitnehmen". Nö. Besuchen ja, mitnehmen nein. Einzig was ihm und dem restlichen Rudel nicht passt sind Zeiten wo wir nun mal einkaufen gehen müssen usw. Dann herrscht zwischenzeitlich Untergangsstimmung. Rico ist ein neugieriger Hund der sich über Besuch freut, diesen immer freudig begrüßt.

Ein umwerfendes Ereignis wenn man nicht aufpasst.

Rico und Sunny...unzertrennlich

Ein charakterstarker Rüde

aufmerksam und freundlich

wo sind die Anderen?

Rico findet man oft im Spiel mit Sunny und Lady. Hat Roy seine Spielphase ist Rico natürlich auch nicht abgeneigt. Ansonsten sieht man ihn oft zusammen mit Roy über das Gelände ziehen. Sunny ist mehr die Spielpartnerin. Mittlerweile ist er ihr ebenbürtig. Sunny hat ihn bestens angelernt wie man den eigenen Körper optimal einsetzt. Ist Rico zu übermütig wird er indes von Lady etwas abrupt gestoppt. Er nimmt es nicht krumm, bleibt gelassen oder flüchtet wenn es sein muß.

Lady ist nach seinem Dafürhalten manchmal ein bisserl zu rabiat. Was wir immer sehr spannend finden sind die Entwicklungen unserer Vierbeiner. Um so sehr man sich auf sie einlässt um so mehr geben sie frei was sie fühlen und denken. Hunde haben zumeist nicht nur einen hübschen Kopf sondern sind verflixt gut darin diesen zum Denken einzusetzen. Bezüglich der Fähigkeiten des Hundes wie hören, riechen, sehen und derlei mehr muß man als Mensch eingestehen nicht mithalten zu können.

Nun. Sie nehmen es hin. Es ist so wie es ist und kämen trotzdem nie auf die Idee dies als Maßstab zu nehmen. Hauptsache wir nehmen sie als Lebewesen ernst. Sie tun es dann auch. Rico ist jung und wird hoffentlich ein langes Leben haben. Wir wissen zu gut das solches nicht jedem Hund beschert ist. Also toi,toi,toi!

Februar 2015
Unser aller Rico ist irgendwie schon ein Choat. Seine Sprache hat er längst wieder gewonnen und untermalt die meisten Aktionen recht lautstark. Er zeigt sich fröhlich, unbeschwert und überschwänglich. Wer uns besucht braucht Standvermögen.
Wenn er dazu mit Roy & Lady agiert = ein umwerfendes Ereignis. Misstrauen ist ihm fremd. Gegenüber fremden Hunden ist er sozial. Als Ben kam war er regelrecht vernarrt. Und recht irritiert als Ben starb. Im unsrem Rudel ist es so das alle falls nötig zusammen agieren. Besteht keine Notwendigkeit trottet Sunny mit Roy übers Gelände. Lady ärgert Sina.  Und da Lady im Spiel sehr ruppig sein kann geht er eher in Deckung. Zugegeben, Lady übertreibt es gern mal und muss in ihrem Tun auch mal gestoppt werden. 
Rico ist einfach ein lieber Kerl und  sah sich mit Ben verbunden.

 

Also mit Sunny verstehe ich mich schon...
nur hin und wieder muss ich mal ein klärendes Gespräch führen!

Eine ungetrübte Männerfreundschaft
Ob gemeinsam über das Gelände laufen, zusammen spielen, oder einfach in Eintracht Zusammenliegen. Die beiden hatten sich gesucht und gefunden. Gut. Er liegt nun nicht allein, spielt seine Rolle im Rudel. Nur war das mit Ben schon etwas besonderes.
Ähnlich wie zu der Zeit mit Flash und Asko bzw. Aljoscha mit Ivo, Maik, und Dojan (letzteres ist eine Geschichte für sich). All diese Kombinationen waren nicht begründet auf Liebe sondern auf Kameradschaft. Ein tragfähiges Geflecht.
Logisch. Wir schauen im Moment auch etwas "bedröppelt". Hatten auch nicht damit gerechnet das sich Bens Gesundheitszustand so schnell verschlechterte. 
 
Nur. Die Zeit läuft unbeirrt weiter. Wir werden uns wieder auf die Suche begeben und eine neues Rudelmitglied suchen. Ist das geschehen werden wir sehen wie sich das Rudel in der Struktur ändert. Wer dann mit wem zusammen hängt, liegt, läuft.
Es muss halt passen. Rico wird nicht hadern da Hunde nicht so viele Gedanken mit der Vergangenheit verschwenden sondern nach vorne schauen. Rico ist lebenslustig und halt etwas verrückt. Das zeigt sich schon am frühen morgen. Spätestens um 6 meint er das es Zeit ist aufzustehen. Seine Argumente sind dabei sehr körperbetont. Ganz so winzig ist er ja nicht. 
Was ihn auszeichnet ist seine Anhänglichkeit. Stellen Roy, Lady & Sunny gerne mal ihre Ohren auf Durchzug...er ist da. Wie wir es mögen ohne "Untergebenheit" zu signalisieren. Wir brauchen nun mal keine Befehlsempfänger. 
Wir leben alle miteinander in einem Sozialverband. Da hat Konditionierung, "militärischer" Drill keinen Platz. So einfach ist das. 
Es gibt ein paar wenige Regeln und das war es auch schon.

Mit Rico ist es einfach weil er ein unproblematischer Hund ist. Tadel hat bei ihm Seltenheitswert. Er beobachtet die Geschehnisse im Rudel genau und weiß was von ihm "erwartet" wird. Das und seine Offenheit, Freundlichkeit zeichnen ihn aus.

Was wollen wir auch mehr???

 

Juli 2016 Wie man an anderer Stelle schon sieht haben sich  Veränderungen eingestellt. Hinzugekommen sind im Laufe der Zeit Schäferhund Axel und die Mixhündinnen Dana & Dori. Rico ist es zufrieden, schloss er doch sofort Freundschaft mit Axel und der, sagen wir mal, unbelasteten Dana. Letztere erfordert seine ganze Aufmerksamkeit damit er im Spiel nicht unter die Räder bzw. unter ihre Pfoten gerät. 

Sie nimmt ihn sozusagen "voll in Anspruch".  Dazu derweil gestresst durch Krankheit ...ganz schön viel womit er sich beschäftigen muss. Durchfall, Abmagerung = Tierarzt. Heutzutage muss man dazu  anmerken das diese letztgenannten Wesen auch mit Vorsicht und Skepsis zu behandeln sind.
Schnell ist das Schlagwort "Allergie" gesagt und wenn man nicht aufpasst ruckzuck mit der Wunderpille Spezialfutter man ist versorgt. Egal wohin man sich wendet in allen Lebenslagen. Erste Pflicht muss deshalb lauten: "Trau, Schau, Wem?!"
Grau gefärbter, säuerlich, riechender Kot... besser, Brei. Wir hegten den Verdacht das dies eventuell etwas mit der Bauchspeicheldrüse zu tun haben könnte. Tierarzt gewechselt, Kot (erneut) und Blut untersuchen lassen = Bauchspeicheldrüse. Nun bekommt unser Rico Enzyme und schon ist es vorbei mit den Befindlichkeiten. Es geht ihm bestens, ist "quietschvergnügt", verrückt wie immer.
Das angepriesene Spezialfutter hätte ihm also gar nichts gebracht. Nur halt ein paar viele Taler womöglich dauerhaft für den Tierarzt. Kleiner zusätzlicher Seitenhieb. Nach Darstellung gäbe es das Futter ausschließlich beim Tierarzt. Das war rundum gelogen. Das Zeug ist natürlich frei im Handel erhältlich. 
Ich weiß nicht wie man sich so schnell selbst ans Bein pinkeln kann und nun momentan 7 eventuell mal Patient werdende Vierbeiner verloren hat. OK. Ein paar Krokodilstränen darauf.
 

Rico mit Roy & Sunny

Ein Chaot, doch ausgestattet mit hoher sozialer Kompetenz

Rico und , abgewandt Axel, Dana. Dana und Rico sind unzertrennlich. 

Die nach ihrem Bekunden Chefin Sunny.

 

 

 

Manchmal etwas chaotisch, doch immer gut drauf.

 

Nach dem Tod von Ben war für Rico klar: " Axel gehöre ihm".

Klein Sunny mit zwei "ihrer" Männer.

Axel, ähnlich verträglich wie Rico, passt.

Das ganze Rudel ist in sich stimmig. Nach den obligatorischen Ruhephasen oftmals unterwegs  zwecks Gartengestaltung, zwecks Spiel in jeglicher Ausprägung. Dabei auffällig das die oft propagierten Stellungen im Rudel offensichtlich, wie auch anschaulich, oftmals fehlerhaft interpretiert werden. Diese "glasklare/statische" Trennung von Alpha, Beta und weiß der Geier ist einfach, doch geht an der Realität völlig vorbei.

Die Strukturen sind weit komplexer und lassen sich besser als Familienverband erklären. Dabei ist eine gewachsene Struktur (Vater, Mutter, Kind) nicht unbedingt notwendig. Wichtig nur das jeder die Spielregeln innerhalb eines sozialen Verbandes befolgt.

Die jeweilige Individualität geht dabei nicht verloren. Als Mensch wird verlangt die Strömungen im Rudel zu spüren und dafür Sorge zu tragen dass das Gleichgewicht erhalten bleibt, keiner vorgezogen oder zurückgesetzt wird. Vom Grundsatz her eine einfache Geschichte. Völlig aus dem Ruder läuft alles wenn wenn es an Sozialverträglichkeit fehlt, Verhaltensweisen gezeigt werden die ein Zusammenleben unmöglich machen, der/die Halter Strömungen verpennen. 

Damit es ein bisserl komplizierter wird. Jedes Rudel besteht aus den unterschiedlichsten Individuen. Ergo darf/muss man jedes Rudel individuell betrachten. Eine schöne Beschäftigung ohne aufkeimen von Langeweile.

Eine für alles und alle geltende "Bedienungsanleitung" gibt es nicht. Das lernt man im Laufe der Jahre, der Jahrzehnte. Also komme mir keiner mit Heilsbringern wie die unsägliche Klientel wie "Hundeflüsterer" und Co. Hunde sind keine Idioten.

Uwe Hermann

 

 

 

 

 

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