Nach dem Tod von Sina am 23.07.2015 starb mit ihr auch die "Letzte des alten Rudels." Dies wurde dann zur Chance für Dana & Dori die (7.11.15) aus einem italienischen Canile kommen.  Angedacht war vorrangig die Übernahme von Dana, doch kommt es manchmal anders als man denkt.

Zuerst einmal der Blick auf Dana. Eine junge großrahmige und hübsche Mischlingshündin, unverdorben, lebenslustig, frech, temperamentvoll. Ein einwandfreies Sozialverhalten gepaart mit ihrer Ansicht gerade dem Welpenalter entsprungen zu sein. Dementsprechend mischt sie gerne mal die "alteingesessenen"  auf. Mittlerweile richtet sie den Focus auf Rico & Lady & Sunny die mit dem überschwänglichen Temperament  Schritt halten können.

Axel hingegen winkte gleich ab: "Ne, dafür bin ich zu alt". Roy erklärte sich ohne zu überlegen anfangs solidarisch. Mittlerweile ist auch er mit Elan dabei. Dori zu gleicher Zeit gekommen hat erst einmal andere Sorgen.

Wie es hier läuft, welche Möglichkeiten es gibt, hat Dana schnell verinnerlicht. Schon nach wenigen Tagen vermittelte sie den Eindruck als sei sie schon Jahre hier. Ergo konnte man sich darauf konzentrieren den schon hier lebenden Vierbeiner zu erklären das nun keiner weniger Zuwendung bekommt. Es bleibt wie vor dem Einzug der Neulinge. In diesen Dingen sind Hunde sehr genau und beobachten das Geschehen unentwegt. Ist das einem bewusst umgeht man die Fallstricke der Eifersucht die sehr schnell zu Unruhe führt, in schlimmen Fällen zur Eskalation.

Die Mechanismen dazu sind bei Hund/Mensch analog. Das verwundert niemanden der/die so manches Verbiegen der Wissenschaft mit den Jahren beobachtet, die zum Teil immer noch den Glauben vermitteln das Hund/Katze/Maus ja Tiere seien....der Mensch allein.

Der Mensch allein befähigt sei zu denken, zu fühlen, die Dummheit gepachtet zu haben. Letzteres bleibt ihm von unserer Seite unbenommen. Von der "Artgenossenschelte" wieder zum Hund, zu Dana. Das Mädchen ist ein Erlebnis zudem uns wieder eine unserer Rollen darin besteht ihr jugendliches Denken unbeschadet zu lassen.

"Als ich jung war, erschien das Leben so wundervoll...." Ältere Jahrgänge wissen woher diese Aussage (Logical Song) stammt und wie sie im Fortlauf arg relativiert wird. Allen voran Dori und Axel wissen damit etwas anzufangen.

Das Umfeld hier bietet Schutz, bietet Ruhe und bietet allen die Möglichkeit sich zu entwickeln, ihre Persönlichkeit einzubringen. Immer schön abgestimmt damit jeder diese Freiräume hat. Wer dazu keine Lust hat... alle schütteln mit dem Kopf.

 

Ihr Bewegungsdrang ist groß, dementsprechend ihr Platzbedarf um sich richtig auszutoben. Das von uns eingezäunte Grundstück bietet ihr dazu alle Gelegenheiten/ Möglichkeiten.  Im Zusammenspiel mit Rico, Roy & Co. ist sie glücklich. Im Umgang sehr angenehm, freundlich, neugierig.

Man merkt ihr an das sie die Zeit im Canile unbeschadet überstanden hat. Mit nun 4 Jahren hat sie (Gott sei Dank) noch genug Flausen im Kopf, lebt diese so weit möglich aus. Die Grenzen lernt sie im Zusammenspiel. Wir selbst lassen sie zu so lange sie nicht im Rudel bzw. uns gegenüber übertreibt. Die Grenzen dazu sind weit gefasst weil wir kein Interesse haben unsere Hunde zu drangsalieren.

 

Oktober 2017

OK. Dana ist lieb, sie ist groß, sie ist etwas "verrückt", im Rudel sehr aktiv, verfressen etc. Nicht so angenehm ist ihr Hang gegenüber Fremden ihr Misstrauen zu artikulieren. Ehrlich, sie kann dann richtig nervend sein. Wer sich davon nicht beeindrucken lässt und nicht gleich befürchtet von ihr gefressen zu werden, wird bemerken, das sie es soooo ernst nun wirklich nicht meint. Angesichts ihrer Größe macht ihr Tun Eindruck doch damit durch kommt sie nicht.

 

   
 

Sunny & Dana sind ein Team
 
   
Im Rudel ist sie ein beliebter Spielpartner. Schnell, ausdauernd, unverwüstlich. Manchmal bekommt man schon Sorgenfalten wie intensiv sie mit den anderen tobt.
Egal ob sie sich dabei überschlägt und ihren Magen trotzdem stabil hält.
Will heißen das dieser nicht gleich durchdreht. Sie spielt gerne "Jagdopfer". Gleichwohl übernimmt sie gerne auch mal die Rolle der Jäger.... dann übernimmt Roy "ihren" Part.
Dana ist schnell und ausdauernd, wird nur übertroffen von Sunny. Letztere ist nun einmal wendiger und lässt Dana gerne mal ins Leere laufen. Hauptsache es wird gespielt.
Es ist immer wieder erstaunlich wie mit kleinen Bewegungen, Augenkontakt die Spielsequenzen eingeläutet werden und wie gut sich das Rudel dabei koordiniert.
Sie nutzen "Haltepunkte" wo das Spiel unterbrochen wird, werden diese verlassen beginnt das Spiel erneut.
Zudem gibt es eindeutige Signale wenn ein Spiel zu ende ist, Zeit ist auszuruhen, schlafen, anderen Tätigkeiten nachzugehen.
 

Dana insgesamt ist ein angenehmer Hund mit Hang zu testen was möglich ist und was nicht. Übertreibt sie es ist es in der Regel kein Problem sie davon zu überzeugen das es so nicht geht. Mit der Ausnahme das sie

von ihrem "Lieblingshobby" Fremden gegenüber den Mund aufzumachen nur ungern ablässt. Wer ist auch schon perfekt? Dana ist mittlerweile 5 Jahre alt. Es besteht also noch Hoffnung diese Perfektion zu erlangen. ;-)

 

Februar 2019

Dana ist intelligent, einfallsreich, wie immer und ohne Ende unschuldig. Geht es zuallererst morgens darum den ersten Hundekuchen einzuheimsen steht sie natürlich ganz vorne.  Nur wie bekommt man noch ein weiteres?? "Gaaanz einfach."
Im Raum steht ein Tisch den man recht einfach umrunden kann. Gesagt, getan. Hundekuchen nehmen, schnell futtern, loslaufen, den Tisch umrunden und schon steht Dana erneut "in der Schlange". Nach ihrer Denkweise hat sie nichts bekommen,
also erneut anstellen. Das naive Herrchen wird es eh nicht bemerken. Von der Intelligenz des Menschen hält sie anscheinend nicht viel. Ich hab da selbst schon mal meine Zweifel.
Im Rudel zeigt sie sich gerne mal dominant was dazu führt das sie von Unsereiner auch schon mal ausgebremst werden muss. Sie akzeptiert und wartet auf die nächste Gelegenheit. Und schon sind wir bei Begriffen wie Dominanz, Rangordnung im Rudel etc.
Doch Vorsicht! Dominanz ist mehr als oft situationsbedingt.
  • Geht es z.B. ums Futter akzeptiert selbst Dana, das sie nicht einfach irgendeinem Mitglied dieses streitig machen darf. Achtet hingegen genau darauf den Zeitpunkt abzuwarten bis sie evtl. etwas klauen kann. Yes, Dana ist eine promovierte Diebin.
    Die Rangordnung wurde und wird oft fehlinterpretiert. Es ist kein starres Gerüst indem einer bzw. eine befiehlt und der Rest geht in Deckung. So ein Mensch gemachtes System geht an der Realität vorbei. Jedes Rudelmitglied ist auf Grund individueller Fähigkeiten wichtig. Hat Rechte und ein paar Pflichten.  Das wird von allen anerkannt. Ich sage immer: "Schaut auf Verhältnisse innerhalb einer Familie." Vater/Mutter " geben die Richtlinien für ein in der Regel harmonisches Miteinander vor.
    Überschreitet jemand die Grenzen gibt es Ärger. Heutzutage wird (des Öfteren in Punkto Mensch auch mal zuviel) gequasselt. Früher gab es bei schweren Verstößen auch mal Haue. Letzteres soll jedoch nicht zum Tragen kommen!!!
    Drollig das wir Menschen die "Vater/Mutterrolle"  übernehmen "müssen" bzw. sollten  damit das Miteinander klappt. Hunde verstehen unsere Körpersprache, Hunde verstehen auch was wir verbal ausdrücken wollen.
    Ein Hund ist kein Wolf. Während Wölfe uns bei unserem verbalen/körperlichen Tun  oft nur Bahnhof verstehen hat sich Hund uns angenähert. Im Laufe des Jahrtausende langen Zusammenlebens ein interessantes Phänomen.
  • Das vermeintlich Rangordnung Getue beruht auf Beobachtungen von Wölfen in Gefangenschaft.  In freier Natur, bei dem in der Regel eine gewachsene Struktur zu finden ist, handelt es sich um eine soziale Struktur. Selbstredend liegen sich auch dort
    nicht alle in Liebe zerfließend in den Armen, äh Pfoten. Man prügelt sich halt nicht bis zum Untergang. Das wäre völlig kontraproduktiv, schwächt das Rudel. Ein schwaches Rudel ist auf Dauer nicht überlebensfähig.
    Yes. Die Strukturen sind hier auch nicht natürlich gewachsen. Deshalb schauen wir bei Hunden auf Sozialverträglichkeit. Wichtig in der ersten Zeit des Neuankömmlings die Vorgänge im Rudel penibel zu beobachten, regelnd einzugreifen wenn sich
    die Notwendigkeit ergibt. Man merkt, bzw. sollte merken, wann Ruhe in die Bande kommt. Alle bekommen vermittelt das keiner benachteiligt, weniger beachtet wird. Hunde sind in solchen Dingen schlichtweg Pedanten!
  • Natürlich gibt es auch mal Spannungen die indes auch hier nicht gereichen sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen. Übertreibt es einer werden wir laut und deutlich, fragen ob da irgendwer nicht alle Tassen im Schrank hat. Verdammt, es gibt reichlich Raum um irgendwo zu schmollen, alle genießen einen verflixt großen Freiraum. Wem es überhaupt nicht passt die "normale Ansage: " Wem es nicht passt der/die gehe, gehe mit Gott, welchen Gott auch immer, doch geh!"
    Dann wird es mucksmäuschenstill. "Herrchen ist sauer, warten wir bis er wieder normal reagiert." Ist dieser Zustand erreicht löst sich alles in Wohlgefallen auf.
    ACHTUNG! Tappeln da irgendwelche Vierbeiner herum die pathologisches Aggressionsverhalten zeigen klappt es mit dem Rudel nicht. So einen Strategen hatten wir mal. Und merke! Jedes Rudel muß je nach Struktur individuell gesehen werden.
    Allgemein gültig ist, sage ich mal, gar nichts. Ich kann Seiten damit füllen.

  • So sieht sich Dana gerne.
    Sie ist schließlich der Mittelpunkt des Universums,
    Nabel der Welt!!
     
    Kälte? Dana hat in unserer Bande das mit Abstand dichteste Fell.
    Winter? Mir doch egal.
     
    Bild vom August 18. Sie ist groß, macht Eindruck.
    Besucher wissen erst einmal nicht, wenn sie bellt, ob man ihr trauen kann.
    Gelassen bleiben, sie hat keinen Hang irgendjemanden zu zerlegen.
     

    Dana und Lady
  • An Dana liebe ich ihr vorwitziges Tun, ihre Intelligenz, ihre (ja echt) Sensibilität. Dem Mädchen fällt in jeglicher Situation immer etwas neues ein. Im Rudel ein Aktivposten. OK. Rico fühlt sich da schon mal überfordert. Ihr körperintensives
  • Spiel wird ihm auch mal zu viel. Rico ist ein Lämmchen und weiß sich in solchen Situationen nicht zu wehren. Also verflüchtigt er sich wenn es Dana übertreibt. Egal. Es gibt ja noch Roy, ihr Spielpartner Nr 2. Dana könnte, allein gehalten, anstrengend
  • werden. Sie braucht ihr "Rudelchen" um sich auszutoben, auszuleben. Dazu Halter die wissen das sie alles versucht diese zu umgarnen damit sie ihren Willen durchsetzen kann. Sie nun einmal wahrlich nicht blöd.
  •  

    Ne Lady, das ist alles gar nicht wahr!
     

    Ich bin lieb, ich bin ein Unschuldslamm und
    kann kein Wässerchen trüben!


  • Nun schauen wir mal was sie in diesem Jahr für Ideen hat. Es hat ja gerade erst begonnen.

    Juni 2020

    Dana kann alles sein. Von liebenswert bis anstrengend. Eine "Zimtzicke, eine Egoistin, die immer ihren Vorteil sucht. Andersherum ein "Rudeltier" die immer Bewegung in unsere Bande bringt. Anhänglich, freundlich... Bei Fremden wahrlich mißtrauisch.
    Diesbezüglich gerne bereit Herrchen auch mal zu stressen. In solchen Situationen lässt sich mit ihr kein Blumentopf in Puncto Freundlichkeit gewinnen. Selbst bei Androhung sie zu einem Brathähnchen werden zu lassen. Sie schmunzelt und verweist darauf das sie eh in keinen "Bräter" passt.
    Zwei Wege. Entweder sie zu einem angepassten Hundemädchen erziehen oder ihr Verhalten dahingehend zu bringen, ihre fest eingebauten Zähnchen, bei allem Mißtrauen, nicht einsetzen zu lassen. Dana weiß sehr genau das sie dann so richtig Ärger bekäme.
    Geht ihr Verhalten gegenüber unseren anderen Vierbeiner in eine nicht so freundliche Richtung, hat sie verbal (mehr braucht es nicht) schon einmal eines "auf den Deckel" bekommen. Sie weiß also wann Schluß ist mit lustig.
    Ich weiß das es Zeitzeugen gibt die es gar nicht mal als so verkehrt sehen, wenn ihr Hundchen anzeigt zupacken zu können. Davor warne ich eindringlichst! Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schnell und effektiv ein Hundchen reagieren kann.
    Gönnt man sich dabei eine Schrecksekunde, hat man verloren. Ein Hund benötigt Bruchteile vergehender Sekunden um einen Zweibeiner fachgerecht zu zerlegen.
    Wer einen bissigen Hund wünscht gehört nach meiner Ansicht in die Hände eines Psychiaters!


    "Ich bin groß, ich bin mächtig, mein Gebiß mißt 3 Meter Sechzig.


    Ein bisschen angeben darf man ja wohl mal!


    Keine Ahnung was sie insgeheim wieder ausheckt.


    Ich nehme nur zu, weil die anderen nicht wissen wie man sich Vorteile verschafft.
    In Puncto Futter gehört sie in den Bereich, alles mal auszuprobieren. Bei Schäferhund Axel weiß sie zudem, das er sich alles wegnehmen lässt, liesse man sie gewähren. In ihrem Kopf arbeit ein ausgezeichnetes Gehirn.
    Um Längen besser als Gehirne dieser vorwitzigen Kaninchen, die sich heute im Auslauf blicken liessen. Wahrlich, Pflanzenfresser scheinen ein Selbstmordgen zu tragen. Sie sollten wissen, das sie ab einer gewissen Entfernung der Möglichkeit zur Flucht, sie
    blitzschnell zum Snack werden können. Hunde sind keine Wölfe, doch auch ein Hunderudel kann koordiniert vorgehen um solchen Tierchen die Ohren lang zu ziehen.

    Zurück zu Dana. Innerhalb des Rudels sieht sie sich als dominanten Faktor. Was wiederum der Interpretation bedarf. Auch wenn dieses Schema Rudelführer, nachgelagerte Individuen, am Ende stehende etc. immer noch durch die Köpfe geistert.

    Es ist in dieser Form reichlicher Blödsinn. Eine Struktur, wie beim "menschlichen" Militär, anzunehmen geht an der Realität weit vorbei. Ich denke das habe ich schon auf dieser Page  mehrfach zum Ausdruck gebracht. Klar. Wir eigentümlichen Zweibeiner zeigen die Leitlinien auf. Das nennt mal wohl Richtungskompetenz.
    Keine Ahnung ob es noch Strukturen gibt, die wir vor X Jahrzehnten als Familie definierten. Mama und Papa gaben die grobe Richtung vor. Unser Freiraum als Kinder war groß.
    Wenige Regeln, viel Freiraum. Bei Verletzung der Regeln Ärger und fertig. Ansonsten mannigfaltige Möglichkeiten sich zu entwickeln, die eigene Persönlichkeit ausprägen zu können. Bei unseren Hunden bedeutet das, keine willfährige Gruppierung zu sein.
    Bei Fehlern unsererseits die Möglichkeit uns darauf hinzuweisen, auch widersprechen zu können. Trotzdem wissend ab welchem Punkt die eigene Freiheit endet. Im Grunde purzeleinfach. Und da wir sozusagen ab von der Welt leben ist der Freiraum unserer Chaoten recht umfangreich. In der Stadt, in der Siedlung, in der Form undenkbar. So leben unsere Hunde so wie man es sich für sich selbst definiert. Wenige Regeln, viel Freiraum. Heutzutage scheint alles geregelt, durchgeplant, fremdbestimmd sein.

    "Kurz nach der Geburt" in den Kindergarten, danach Schule, danach Studium oder Beruf, danach kurz verschnaufen und Ende. Fremdbestimmt, und wenn ich darüber nachdenke, womöglich dabei selbst gute Chancen in irgendeiner Anstalt zu landen.

    Das kann es doch wohl nicht sein. Wo bleibt dann die Fantasie, die Freiräume, das eigene Erleben, selbst Erfahrungen zu machen? Sich nicht fortlaufend Zwängen ausgesetzt zu sehen. Ich mag das zu negativ betrachten. Indes sich jede noch einigermaßen funktionierende meiner Fasern dagegen sträubt sich solch einem "Diktat" unterzuordnen. Das Grauen Helikoptereltern mit eingebauter Überhütung. Von allem fernhalten. Nö. Fiel man vom Baum, wurde nicht der Baum verklagt sondern die eigene Dummheit vor Augen gehalten.

    Irgendetwas läuft völlig schief. OK. Fallen Dana und Co. vom Baum, würde man ihnen sagen, das sie reichlich dumm gehandelt haben. Die Möglichkeit und weitgehende Freiheit sich entwickeln zu dürfen haben Vorrang. Einen Rüffel zu riskieren
    dann wenn ein destruktives Verhalten gezeigt wird. So gestaltet funktionieren unsere Hunde nicht im Rahmen einer Konditionierung. Ein mittlerweile nicht mehr so negativ gesehenes Wort. Sorry. Ich denke mit Grausen an die konditionierten Ratten bei Pawlow. Wenn dann mit Stolz berichtet wird, das man via Konditionierung seine Tierchen durch die Gegend scheucht, sie zu willfährigen Idioten macht. Sorry. Solche Leute werfe ich vom Grundstück.
    Und so könnte ich Seiten füllen.


    Ich tue mal wieder so, als sei Rico stärker als ich,


    Dana ist der kompletten Überzeugung, völlig harmlos zu sein.
       
    Dabei ist zu beachten. Auch Dana und Co. kennen ihre Grenzen. Sie sind nicht perfekt, manchmal und öfters chaotisch. Ergo analog zu Herrchen und Frauchen. Das Miteinander leben, ohne das sich irgendjemand geneigt sieht, alles durcheinander zu bringen,
    glaubt, das ihm allein die Welt gehöre, ist das "Konstrukt", damit nicht alles im Chaos endet. Letzteres ein ungemütlicher Zustand, der nur eines beschert: fortlaufenden Stress. Der Stress im täglichen Leben sollte im Allgemeinen schon reichen.
    Dana ist nun 8 Jahre alt. Von Altersweisheit ist ihr bislang nichts zu Ohren gekommen. Sie ist immer noch sehr verspielt, sehr neugierig, zu allen Schandtaten bereit. Sie ist in der Lage, den hier anwesenden Zweibeinern, plastisch vor Augen zu führen,
    das es selbst nach über 4 Jahrzehnten Leben mit Hund noch vieles zu lernen gibt. Man entkommt dadurch dem Hochmut, sich als Fachmann bzw. Fachfrau zu sehen. Jesses, also ich habe jedenfalls keine Ahnung. Das ist nicht sonderlich tragisch. So bleibt man nicht stehen, sondern lernt weiter..."bis das der Tod uns scheidet. Amen!

     

     

     

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